Motto "Eisbär": Großer MALWETTBEWERB für Kinder zum 23. Kinderkarneval der Kulturen 2019

© KMA

Der große Malwettbewerb im Vorfeld des „23. Berliner Kinderkarnevals der Kulturen“ (Pfingstsamstag, 08. Juni 2019) ist gestartet. Organisiert wir der Malwettbewerb von der Kreuzberger Musikalischen Aktion e.V. (KMA).
In diesem Jahr haben die Kinder aus dem KMA-Netzwerk den EISBÄR zum Motto-Tier des Kinderkarnevals gekürt. Alle Kinder bis 12 Jahre sind aufgefordert, ihre Fantasien zum Eisbären zu Papier zu bringen (Malen, Zeichnen, Collagen kleben, Skulpturen basteln etc.) und an die Kreuzberger Musikalische Aktion (KMA) unter dem Betreff "Eisbär" per Post zu senden oder persönlich einzureichen.

Eine Jury begutachtet alle Einsendungen und nominiert die drei bis fünf Gewinnerbilder. Diese werden auf dem offiziellen Kinderkarnevals-Plakat abgedruckt. Für die besten Einreichungen locken zusätzlich schöne Preise und in einer AUSSTELLLUNG werden im Mai 2019 alle eingegangenen Kunstwerke gezeigt. Die Preisverleihung findet am Tag der Ausstellungseröffnung mit einem bunten Kinderkulturprogramm statt.

Einsendeschluss: Freitag, 12.04.2019
Adresse: Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. (KMA), Friedrichstr. 2, 10969 Berlin

Weitere Infos findet Ihr hier im Flyer

Juchacz-Denkmal ist Teil der "Straße des Friedens"

Foto: QM Mehringplatz

Seit August 2017 steht im Kiez ein Denkmal für die Frauenrechtlerin Marie Juchacz. Am 19. Februar 2019, also genau 100 Jahre nach Juchacz' historischer Rede im Reichstag, trafen sich Vertreter/-innen aus Politik und Gesellschaft, um diesen Moment zu würdigen. Juchacz war die erste Frau, die in einem deutschen Parlament eine Rede hielt. Neben Vertreter/-innen der AWO, deren Gründerin Juchacz war, wohnten der Feier u.a. Berlins Bürgermeister Michael Müller und die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles bei.
Seit Februar 2019 ist das Juchacz-Denkmal nun Teil des europaweiten Kunstprojekts "Straße des Friedens". Diese wurde in den 1920er Jahren von dem deutsch-jüdischen Humanisten und Pazifisten Otto Freundlich entwickelt. Freundlichs Idee war, mit einer "Straße der Skulpturen Paris-Moskau" ein völkerverbindendes Werk zu schaffen. Die Straße des Friedens wird seither immer wieder um neue Skulpturen erweitert.

Weitere Infos zum Denkmal für Marie Juchacz

Tag der offenen Tür im Quartiersmanagementbüro

Fotos: M. Hühn

Was man aus alten Socken alles machen kann: Am Tag der offenen Tür bastelte Gülcan Nitsch von Yesil Çember zusammen mit Besucher*innen im Quartiersbüro kleine Kunstwerke aus Socken. Figuren mit grimmigen, lieben und einfach nur lustigen Gesichtern wurden gebastelt, bis am Ende eine kleine Sockenfamilie auf dem Tisch stand.
Gülcan Nitsch und ihre Mitarbeiterinnen betreuen seit Mitte des Jahres das Projekt "Mehr Sauberkeit im Kiez", das vor allem Müllvermeidung zum Ziel hat. Die Sockenaktion war ein Beispiel, was man mit geschicktem Recycling alles machen kann.


Das Quartiersmanagement hatte Gülcan Nitsch und Robin Spätling vom Projekt "Bewegungsförderung im Wohnumfeld" dazu eingeladen, am Tag der Offenen Tür ihre Projekte vorszustellen.
Das Team hatte dazu einen weihnachtlichen Rahmen geschaffen: Es gab Stollen, Lebkuchen, Plätzchen und warme Getränke.
Zu der an sich schon heimeligen Atmosphäre passte dann noch die Übung, die Robin Spätling den Besucher*innen und dem QM-Team zeigte: Eine Enstpannungsübung, die auch im Sitzen hervorragend funktioniert.

Zum Abschluss des Tages der offenen Tür traf sich noch die AG Wohnen im Kiez zur letzten Sitzung des Jahres in vorweihnachtlicher Stimmung und gedachte eines verstorbenen Mitglieds.

Tag der offenen Tür im Quartiersbüro

Das QM-Team hat sich in diesem Jahr noch etwas Besonderes ausgedacht und lädt Sie ganz herzlich am Mittwoch, 12. Dezember 2018 zu einem Tag der offenen (Advents-) Tür ein. Von 12 bis 17 Uhr steht das Team bereit, mit Ihnen bei einem Stück Stollen und Kaffee oder Tee über die QM-Arbeit ins Gespräch zu kommen.
Außerdem stellen sich Ihnen die Menschen vor, die derzeit Projekte im Kiez umsetzen. Stellen Sie Ihnen Fragen, was bereits in diesem Jahr passiert ist und lassen Sie sich verraten, was im kommenden Jahr geplant ist.

Frau Gücan Nitsch von Yesil Cember gGmbH wird zwischen 13:00 Uhr und 15:00 Uhr zu Gast sein und mit Interessierten gemeinsam Adventliches basteln – und zwar mit dem Fokus auf Recycling und Wiederverwertung.
Robin Spaetling vom Verein Stadtbewegung e.V. kommt am Nachmittag und zeigt Ihnen, wie wir mit Entspannungsübungen den vorweihnachtlichen Stress meistern und entspannt das Jahr beenden können.

Tag der offenen Tür
Wann? Mittwoch, 12.12.2018, 12-17 Uhr
Wo? Quartiersbüro, Friedrichstr. 1, 10969 Berlin

Laternenumzug im Mehringkiez

Grafik: M. Hühn

Am Montag, den 12. November 2018 sind alle Kinder und Eltern herzlich zum Laternnenumzug eingeladen! Wir treffen uns um 16 Uhr im Freizeitbereich der Kurt-Schuhmacher Schule, Puttkamerstr. 19, und laufen gemeinsam zum Mehringplatz. Dort wird zusammen Musik gemacht und gesungen. Über die Wilhelmstraße laufen wir zurück zur Schule, wo es zum Abschluss ein Lagerfeuer gibt. Der Umzug wird aus Mitteln des Aktionsfonds des Quartiersmanagements Mehringplatz gefördert.

Laternenumzug
Wann? Montag, 12.11.2018, 16 Uhr
Wo? Kurt-Schuhmacher Schule, Puttkamerstr. 19, 10969 Berlin (Start des Umzuges)

Stolpersteine in der Friedrichstraße verlegt

Foto: QM Mehringplatz

Initiiert vom Friedrichshain-Kreuzberg Museum wurden am Dienstag, den 24.07.2018 in Kreuzberg zwölf Stolpersteine für die Familie Merory verlegt, fünf davon vor der Friedrichstraße 1-2. Die meisten Mitglieder  der Familie Merory wurden ab 1938 von den Nazis verfolgt, inhaftiert und umgebracht. Nur wenige überlebten die Nazi-Herrschaft.

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Galilei-Grundschule: Hoher Besuch am frühen Morgen

Foto: Galilei-Grundschule

Die Schülerinnen und Schüler der Galilei-Grundschule staunten nicht schlecht, als sie am 13. März morgens zur Mensa kamen. So viele Erwachsene! Grund war der Besuch von Uschi Glas und dem Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Sie unterstützten an diesem Morgen die Ehrenamtlichen von brotZeit, während die rund 100 Kinder wie jeden Morgen vor dem Frühstücksbuffet erschienen. Herr Müller zeigte sich begeistert von diesem Projekt. Ein weiterer aufregender Termin für einige Schülerinnen und Schüler an diesem Tag war die Scheckübergabe von "Deutschland rundet auf". Sie waren zum Fototermin geladen, als die brotZeit-Vorstände Uschi Glas und Dieter Hermann die Spende in Höhe von 300.000 € überreicht bekamen.

Brotzeit e.V. sucht ehrenamtliche Helfer*innen an der Galilei-Grundschule. Weitere Infos im Flyer.

Text: Galilei-Grundschule

Stabübergabe der Platzgärtner

Der neue Platzgärtner Carsten Sebold. Foto: M. Hühn

Er war eine Institution im Mehring-Kiez: Heinrich Fust, der sich seit 2012 als Platzgärtner um den Mehringplatz kümmerte. Er sorgte nicht nur dafür, dass die Beete genügend Wasser und Pflege bekamen, sondern war als gute Seele Ansprechpartner für viele Nachbar*innen im Kiez. Vor einigen Wochen ist Heinrich Fust in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und kümmert sich seither um Hund und Kleingarten in Rudow.

Seine Aufgaben hat am 2. Mai Carsten Seebold übernommen. Wie Heinrich Fust sieht sich auch Carsten Seebold "als Person für alles" auf dem Platz, zuständig für die Reinigung der Grünflächen, für die Pflege der Hochbeete und als Ansprechpartner für Anwohner*innen und Besucher*innen.

Finanziert wird der Platzgärtner weiterhin gemeinsam von der Gewobag, dem Bezirksamt, der EB-Group und der AOK.

Heinrich Fust (li.) bekommt von Wolfram Tarras,
Geschäftsführer der Gewobag MB Mieterberatungsgesellschaft,
bei seiner Verabschiedung ein kleines Präsent überreicht.

 

Aktion Abfallfreitag

Berlins Antwort auf die Wegwerfgesellschaft: Mach mit beim Abfallfreitag am 16. November!
Mit dem Abfallfreitag setzen wir zum Auftakt der Europäischen Woche der Abfallvermeidung ein Zeichen gegen den konsumorientierten „Black Friday“. In diesem Jahr steht die Woche der Abfallvermeidung unter dem Motto „Bewusst konsumieren – richtig entsorgen“, sie läuft vom 17.-25. November.

Flyer (Deutsch/Türkisch)

Abfallfreitag
Wann? Fr, 16.11.2018, 14 - 15.30 Uhr
Wo? Mehringplatz, 10969 Berlin

"Milieuschutz ist ein scharfes Schwert"

Baustadtrat Florian Schmidt präsentiert Untersuchung zum Milieuschutz. Mehringkiez ist jetzt ebenfalls Soziales Erhaltunggebiet

Steigende Mietpreise und Verdrängung finanziell schwächerer Mieterinnen und Mieter sind ein Dauerthema in den Berliner Innenstadtbezirken. Um die Sozialstruktur im Bezirk zu schützen, hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg deshalb besonders betroffene Stadtviertel als sogenannte "Soziale Erhaltungsgebiete" (bzw. Milieuschutzgebiete) ausgewiesen. Als neuntes Gebiet ist nun die Südliche Friedrichstadt dazu gekommen.

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Die Präventionsbeauftragten zu Gast bei der AG Wohnen im Kiez

Polizei informierte Anwohnerinnen und Anwohner bei der AG "Wohnen im Kiez"

Der Versammlungsraum im Quartiersbüro war bis auf den letzten Platz gefüllt: Die AG "Wohnen im Kiez" hatte am 10. Januar 2018 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Kriminalitäts-Prävention" geladen. Als Experten waren der Präventionsbeauftragte des Polizei-Abschnitts 53, Christian Domke, und sein Kollege Markus Herrmann gekommen, um Fragen der Anwohner*innen zu beantworten und um Sicherheits-Tipps zu geben.

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Spiele für alle am Mehringplatz

Spiele zum kostenlosen ausleihen für Jung & Alt
Boccia, Riesen Mikado, Kinder Federball oder Frosch Krokett: Das ist nur eine kleine Auswahl der Spiele und Sportgeräte des Projekts "Draußen aktiv!", die ihr ausleihen könnt. Dazu müsst ihr nur einmalig einen Ausweis ausfüllen. Danach könnt ihr in der Kiezstube die Spiele und Sportgeräte nach Belieben kostenlos ausleihen.

Die Ausleih-Ausweise und die Spiele gibt es in der Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin

Flyer

Aktion Rattenbekämpfung

© M. Hühn

Am Donnerstag, den 7. Dezember folgten Vertreterinnen und Vertreter der Hauseigentümer und der Kinder- und Jugendeinrichtung KMAntenne des Trägers KMA e.V. dem Aufruf des Quartiersmanagements am Mehringplatz, um in einer gemeinsamen Aktion ein Zeichen zum Thema Rattenbekämpfung am Mehringplatz zu setzen. Die Verantwortlichen hatten ihre jeweiligen Schädlings-Bekämpfungsfirmen Rentokil und Schade beauftragt, an dem Tag Auskunft zu Rattenbefall und insbesondere zu Rattenbekämpfung im Gebiet zu geben. Das Treffen wurde vom Quartiersmanagement und dem Gesundheitsamt initiiert, um die Bewohnerinnen und Bewohner für die Problematik zu sensibilisieren und um perspektivisch die Bekämpfung der Nager zu optimieren. Die Nicht-Fachleute erhielten auf dem Termin einen erweiterten Blick hinter die Kulissen der Ratten-Bekämpfung.

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Unser Kiez ist BUNT

Street-Art am Mehringplatz © Künstler: Shepard Fairey, Foto: Magdalena Stüve

Das Gebiet rund um den Mehringplatz ist nicht nur vielfältig im Hinblick auf seine Bewohner_innenschaft, auch der öffentliche Raum zeigt an vielen Stellen ein buntes Gesicht.

Neben Pflanzaktionen mit der Nachbarschaft, die die Grünflächen schmücken, findet man an vielen Stellen große und kleine Spuren von Street-Art, einer Kunstform im Öffentlichen Raum. Weiterlesen...

Marie-Juchacz-Denkmal eingeweiht

Bild: AWO, MJS

Am 18. August 2017 erfolgte vor gut 200 Gästen die Einweihung des Marie-Juchacz-Denkmals unweit des Mehringplatzes. Mit dem Denkmal soll an die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) erinnert werden, die als erste Frau in einem Deutschen Parlament gesprochen hat, insbesondere für die Gleichberechtigung der Frauen und das Frauenwahlrecht kämpfte und sich Zeit ihres Lebens für die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität einsetzte. Das Denkmal wurde vom Bundesverband der AWO und der Marie-Juchacz-Stiftung errichtet.

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Was wird wo im Kiez gebraucht? Workshop des Quartiersrates

© QM Mehringplatz

Eine wichtige Aufgabe des Quartiersrates ist es, Handlungsnotwendigkeiten im Quartier zu benennen und Lösungsansätze zu diskutieren. Dafür fand im Februar ein Tagesworkshop statt.
In Kleingruppen diskutierten die Mitglieder zunächst, was es braucht, um den Kiez strategisch weiterzuentwickeln und das Gebiet nicht von der gesamtstädtischen Entwicklung abzuhängen und die Wohn- und Lebensbedingungen im
Kiez zu verbessern.
Die Zwischenergebnisse der einzelnen Arbeitsgruppen wurden anschließend vorgestellt und ergänzt. Mit dem Workshop wurde der Startschuss für die Sammlung von Ideen und Bedarfen gemacht, die für die Fortschreibung des Handlungskonzeptes des Quartiersmanagements notwendig sind. Auf der Quartiersratssitzung am 12. März werden die Ergebnisse konkretisiert.

Auch Ihre Ansichten sind uns wichtig!

Am Donnerstag, den 26. April 2018 findet eine öffentliche Bürgerveranstaltung statt. Hier können Sie benennen, was aus Ihrer Sicht notwendig ist, um das Quartier zu stärken. Notieren Sie sich gerne schon diesen Termin!

"So kann Freiraumplanung ablaufen" - Feierliche Eröffnung des Spielplatzes im Theodor-Wolff-Park

 

Der Theodor-Wolff-Park ist eine beliebte Grünfläche im Kiez und kulturelles Erbe zugleich. Errichtet wurde der Park im Zuge der Internationalen Bauausstellung im Jahr 1987 und ist aufgrund seiner besonderen künstlerischen und städtebaulichen Ausgestaltung ein Gartendenkmal. Die Landschaftsarchitekten orientierten sich damals an der im 2. Weltkrieg zerstörten Stadt: der Grundriss des Parks zitiert die frühere Bebauung, Trampelpfade wurden zu Wegen, es gibt Säulengänge, gewollten Wildwuchs und freie Rasenflächen. Mauern und Säulen wurden zum Teil aus dem Materialfundus ehemaliger Kreuzberger Gewerbebauten entwickelt. Ein Manko aber waren lange Zeit die nur dürftigen Spielmöglichkeiten für Kinder. In einem Beteiligungsverfahren, in das Anwohner*innen, Nutzer*innen und umliegende Einrichtungen wie z.B. die Galilei-Grundschule miteinbezogen wurden, wurde ein Konzept entwickelt, wie der Spielplatz im Park aufgewertet werden könnte. Schüler*innen und Kitakinder bauten Modelle und stellten diese 2015 im Park vor. Einige Ideen davon wurden in den Planungen berücksichtigt.

Nachdem das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg grünes Licht gegeben hatte, wurde 2016 mit dem Umbau des Spielplatzes begonnen. Am 7. Juni 2017 konnte der neugestaltete Spielplatz nun feierlich eröffnet werden. Zur Eröffnung waren der Bezirksstadtrat für Bauen und Wohnen Florian Schmidt gekommen, Vertreter*innen des Quartiersrates, des Quartiersmanagements, des Sanierungsbeauftragten der Südlichen Friedrichstadt "Stadtkontor" und der Galilei-Grundschule. "Sie müssen schon hochklettern", wurde dem Bezirksstadtrat zugerufen, als dieser mit seiner Rede beginnen wollte. Schmidt machte mit und erklomm das Klettergerüst. "Ich bin begeistert. Hier wurde nicht nach Schema F gebaut", begann Schmidt. Man merke dem Spielplatz an, so der Bezirksstadtrat weiter, dass es eine Beteiligungswerkstatt gegeben habe, bei der die Kinder mitgemacht hätten: "So kann Freiraumplanung ablaufen."

Schmidt betonte, dass die Bedeutung einer Freifläche wie der Theodor-Wolff-Park im Bezirk nicht hoch genug einzuschätzen sei: "Hier im Gebiet gibt es viele sozial benachteiligte Familien mit vielen Kindern. Häufig wohnen junge Erwachsene noch zu Hause, weil sie im Kiez keinen bezahlbaren Wohnraum finden." Vor diesem Hintergrund, so Schmidt, werde der öffentliche Raum immer wichtiger.

Nach seiner Rede verließ Florian Schmidt das Klettergerüst über die Rutsche, um anschließend zusammen mit den anderen Gästen der Darbietung der Tanz-AG der Galilei-Grundschule zuzuschauen.

Der Umbau und die Erweiterung des Spielplatzes, der sich jetzt durch naturnahe Holzgerüste und Spielgeräte auszeichnet, wurde mit Sanierungsmitteln in Höhe von 660.000 Euro gefördert. Dass diese Maßnahme nun endlich umgesetzt wurde, ist der unermüdlichen Thematisierung des dringenden Bedarfs durch das Quartiersmanagement am Mehringplatz und der Gebietsvertretung im Sanierungsbeirat Südliche Friedrichstadt zu verdanken.

 

Das neue Archiv

Ab September 2017 finden Sie hier archivierte Artikel und Meldungen, die unter "Aktuelles" veröffentlich wurden.

Liebe Nachbarinnen und Nachbarn, Akteure, Aktive, Interessierte und Freunde,

wir wünschen Ihnen und Euch allen eine fröhlich besinnliche Weihnachtszeit und gute Erholung an den freien Tagen. Wir bedanken uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit, die konstruktiven Ideen, das Mitmachen, das Interesse und den Einsatz für unser Gebiet rund um den Mehringplatz! Lassen Sie uns auch in 2018 daran weiterarbeiten, dass sich der Mehringplatz von einem sozialen Brennpunkt  zu einem innerstädtischen Quartier mit attraktiver Wohnqualität und guten Lern- und Lebensbedingungen im gesamten Stadtgefüge behauptet, ohne dass die bisherige Bewohnerschaft verdrängt wird.
Wir freuen uns auch in 2018 auf neue Begegnungen, Projekte und Aktionen mit Ihnen!

Jedem einzelnen von Ihnen wünschen wir für das neue Jahr sowohl privat als auch beruflich viel Erfolg, Gesundheit und viele schöne Momente und Anlässe der Freude.

Es grüßt ganz herzlich das gesamte QM-Team vom Mehringplatz !

Quartiersratswahl 2017

© QM Mehringplatz / M. Hühn

Aktiv im Kiez – mitgestalten und mitbestimmen
Wählen Sie die BewohnervertreterInnen für den Quartiersrat und die Aktionsfondsjury am Mehringplatz!

Am 27. November werden der Quartiersrat und die Aktionsfondsjury neu gewählt. Nutzen Sie die Gelegenheit und geben Sie Ihre Stimme ab. Die BewohnervertreterInnen können in den Gremien die Entwicklung des Gebietes mitbestimmen- durch Ihre ideen, ihre Meinung und ihr Engagement.

Informieren Sie sich hier über die KandidatInnen des Quartiersrates und der Aktionsfondsjury.
Ansprache des Bezirksstadtrates Florian Schmidt

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Baumschmückaktion am Mehringplatz

Am Dienstag, den 28.11.2017 findet zwischen 16:00 und 18:00 Uhr die traditionelle Baumschmückaktion in der Fußgängerzone der Friedrichstraße statt. Der Weihnachtsbaum, der wie in jedem Jahr von der Gewobag für den Kiez im Gebiet angeschafft wird, soll bereits am Vormittag aufgestellt werden. Über die Aktionsfondsjury des Quartiersmanagements konnten Dekorationsmittel angeschafft werden, die in Kooperation mit den Jugendträgern KMA e.V. und Outreach mit Hilfe der Freiwilligen Feuerwehr aufgehängt werden. Wir freuen uns, dass sich auch in diesem Jahr wieder jemand aus der Nachbarschaft dafür eingesetzt hat diese Aktion voranzutreiben, um damit einen sichtbaren Beitrag zur Adventsstimmung am Mehringplatz zu leisten.

Selam Opera! - In zwei Heimaten zuhause

© Robert Recker

Die Komische Oper Berlin kommt mit ihrem Operndolmu? nach Kreuzberg und lädt zu einem Opernprogramm in Kleinbus-Besetzung in die Kiezstube am Mehringplatz ein.

Das Programm "In zwei Heimaten zuhause" präsentiert Arien und Duette aus 500 Jahren Operngeschichte, die davon erzählen, was es heißt, das Glück in der Ferne zu suchen, dafür das Vertraute zu verlassen und schließlich ein zu Hause in der Welt nicht nur an einem, sondern an mehreren Orten zu finden. Dabei verknüpft sich das Opern- und Operettenrepertoire auf Deutsch, italienisch und französisch nahtlos mit Volksliedern aus der Türkei, Kroatien und Holland.

Wann? Mi, 6. September 2017, 19:15 Uhr
Wo? Kiezstube in Kreuzberg, Mehringplatz 7, 10969 Berlin, Hallesches Tor (U1)

Der Eintritt ist kostenlos!

Paella und "Griechischer Wein"

Foto: M. Hühn

 

Das Nachbarschaftsfest "Tanz im Mai"

Der appetitmachende Geruch von gegrilltem Sucuk zog durch den Innenring am Mehringplatz, untermalt von der rhythmischen Blasmusik des Orchesters Brane Al Gin, das sich gegenüber des Café MadaMe im Luftgeschoss aufgebaut hatte. Die Bläser waren der Eröffnungs-Gig des Nachbarschaftsfestes "Tanz im Mai", das am Samstag, 13. Mai 2017 am Mehringplatz gefeiert wurde. Organisiert wurde das Fest vom Café MadaMe und engagierten Menschen aus dem Kiez. "Wir haben die Leute direkt angesprochen, ob sie mitmachen und etwas zum Fest beitragen wollen", erzählt Frau Tändler, die seit 42 Jahren am Mehringplatz wohnt und zum Organisationskomitee gehörte.

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Kreativer Weltfrauentag im Quartiersmanagementbüro

© Mathias Hühn

Es standen Blumensträuße auf dem Tisch, es gab Gebäck und Getränke. Tücher in allen Farben lagen vor jedem Platz, daneben Farbtöpfchen, Schablonen und Pinsel. Anlässlich des Weltfrauentags hatte eine Anwohnerin über den Aktionsfonds Mittel beantragt, damit Frauen aus dem Kiez gemeinsam Schals und Kopftücher bemalen konnten. 17 Frauen folgten der Einladung und pinselten in geduldiger Kleinarbeit schöne Muster auf die Stoffe. Die kreative Aktion, die Frauen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenbrachte, fand dieses Mal im Quartiersmanagementbüro statt.