Arbeit und Wirtschaft

(ehemals Handlungsfeld: Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt)

In diesem Handlungsfeld wurde dahingehend angesetzt, die bestehenden Gewerbebetriebe zu unterstützen. Über das Programm Soziale Stadt hinaus war das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg in der Südlichen Friedrichstadt mit verschiedenen Maßnahmen, wie der Kooperative Südliche Friedrichstadt, aktiv.

Fehlende Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten sind ein zentrales Problem in den benachteiligten Stadtteilen. Vielerorts werden deshalb Maßnahmen angeregt, um Unternehmen und Gewerbebetriebe im Stadtteil zu erhalten. Weiterhin werden Existenzgründungen unterstützt, aber auch Beschäftigungsförderung für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Unternehmen verstärkt. Lokale Netzwerke und Kooperationen werden angeregt und unterstützt.

2008

ehemals: Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt

2007

ehemals: Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt

2006

ehemals: Mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt

Europafestival 2008 – flankierende Maßnahmen

© QM am Mehringplatz

Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen des QM-Gebietes sowie berlinweite BesucherInnen

Zeitraum: 30. Mai bis 1. Juni 2008

Projektträger: Kunstwelt e.V.

Kooperationspartner: GEWOBAG

Veranstaltungsort: Fußgängerzone Mehringplatz, Friedrichstraße und Theodor-Wolff-Park

Fördersumme: 20.056€ (IBB-Mittel)

Ziele:

  • Imagestärkung für den Kiez
  • Identifikationsförderung für die BewohnerInnen mit ihrem Quartier
  • Förderung der nachbarschaftlichen Kontakte
  • Stärkung der Stadtteilkultur

Beschreibung: Nach zwei erfolgreichen Jahren Europafestival sollte durch die Fortführung im Jahre 2008 eine Standortprofilierung im Gebiet erzielt werden. Das Festival wurde in diesem Jahr auf drei Tage ausgeweitet. Die Fördermittel wurden für den Aufbau und die Betreuung des Kinder- und Jugendparks mit Spielgeräten, Kletterturm, Human Table Soccer, den Straßenumzug mit den Fahnenschwingern sowie Aufbau, Ausstattung und Betreuung für drei Bühnen bereitgestellt.Hier konnten sich nicht nur namhafte Künstler darstellen, sondern, und das war ein besonderer Aspekt für die AnwohnerInnen, die aktiven BewohnerInnen, wie z.B. die Kinder aus den Kitas und der Grundschule wie auch der Kiezchor, im Rahmen eines großen Events einer breiten Öffentlichkeit präsentieren und so die Identifikation mit dem Gebiet einmal mehr stärken als auch für die Aktivitäten im Gebiet werben. Das dritte Europafestival lockte dann auch zahlreiche BesucherInnen aus der ganzen Stadt in den Kiez rund um den Mehringplatz und sorgte durch die große Parade vom Oranienburger Tor bis zum Hallenschen Tor entlang der Friedrichstraße auch bei den TouristInnen für eine große Attraktion. Das Europafestival konnte vielen Menschen diesen Standort auch im positiven Sinne nahe bringen und ein breiteres Interesse für das Gebiet wecken.

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Europafestival 2007

© QM am Mehringplatz

Zielgruppe: generationen-, ethnien- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen des QM-Gebietes

Zeitraum: Mai 2007, Festtag: 12. Mai 2007

Projektträger: Kunstwelt e.V.

Kooperationspartner: alle Akteure aus dem Kiez, Europäische Botschaften, KMA e.V.

Veranstaltungsort: Friedrichstraße, Theodor-Wolff-Park

Fördersumme: 19.998 € (IBB)

Ziele:

  • Imageaufwertung des QM-Gebietes durch große Öffentlichkeitswirkung
  • Stärkung der Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Kiez durch positive gemeinschaftliche Erlebnisse im Wohnumfeld
  • Stärkung der nachbarschaftlichen Kontakte

Beschreibung: Das 2. Europafestival knüpfte an die erfolgreiche Veranstaltung des Vorjahres an und stärkte durch den wiederkehrenden Charakter die Kiezverbundenheit der BewohnerInnen. Neben einem interessanten und abwechslungsreichen Bühnenprogramm konnten sich die BesucherInnen an zahlreichen Ständen lokaler, Berliner und europäischer Aussteller informieren. Ein bunter Straßenmarkt lud zum Stöbern ein und im Theodor-Wolff-Park warteten zahlreiche Großspielgeräte auf die Kinder und Jugendlichen. Eine Parade entlang der Friedrichstraße, beginnend am Oranienburger Tor, war nur einer der vielen Höhepunkte des gelungenen Festes.

An dem Fest nahmen ca. 15.000 BesucherInnen teil. In der Tagespresse und dem rbb wurde über das Fest berlinweit berichtet.

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Zusammen etwas bewegen

© QM am Mehringplatz

Zielgruppe: Gewerbetreibende im QM-Gebiet

Zeitraum: Februar – Dezember 2007

Projektträger: Consultants Pool

Fördersumme: 13.304€ (IBB)

Ziele:

  • Förderung und Unterstützung der lokalen Ökonomie
  • Aufwertung des Wohnumfeldes

Beschreibung: Ziel des Projektes war die Vernetzung und damit Stärkung der Gewerbetreibenden vor Ort. Ein viermal im Jahr stattfindendes „Unternehmerfrühstück“ war die Basis der Kommunikation aller Beteiligten. Hier wurden gemeinsam Ideen, Maßnahmen und Aktionen entwickelt, die neue Perspektiven für die Gewerbetreibenden bieten sollten. Unter fachlicher Beratung und intensiver Koordination vor Ort erfolgte deren praktische Umsetzung, bspw. im Rahmen eines Schaufenster-Coachings. Gleichzeitig wurde eine umfassende Befragung sowohl der Konsumenten als auch der Gewerbetreibenden durchgeführt, um Bedarfe und Wünsche für die zukünftige Entwicklung des Standortes herauszufinden.

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Europafestival 2006

© QM am Mehringplatz

Zielgruppe: ethnien-, generationen- und geschlechterübergreifend alle BewohnerInnen

Zeitraum: Mai 2006

Projektträger: QM

Veranstaltungsort: Fußgängerzone am Mehringplatz

Fördersumme: 10.301€ (Quartiersfonds)

Ziele: 

  • Stärkung der Identifikation der BewohnerInnen mit ihrem Kiez durch gemeinsame positive Erlebnisse im Wohnumfeld
  • Stärkung der nachbarschaftlichen Kontakte
  • Förderung einer positiven Imageentwicklung des Quartiers

Beschreibung: Das Europafestival am 7. Mai gab den BewohnerInnen Anlass mit ihren NachbarInnen gemeinsam ein kulturübergreifendes Fest zu erleben. An Ständen und auf der Bühne präsentierten sich Akteure aus dem Kiez mit ihrem Angebot. Das Fest hat nicht zuletzt auch durch die Verknüpfung mit der Einweihung des Stadtkunstprojektes „Pfad der Visionäre“ und der damit einhergehenden Einladung zahlreicher europäischer Botschafter eine bundesweite Aufmerksamkeit erregt.

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