Quartiersmanagement am Mehringplatz

(c) Das Orakel von Berlin

Bereits im Jahre 2004 wurde im Rahmen des Aktionsforums Mehringplatz eine Bewohnerbefragung im Gebiet rund um den Mehringplatz durchgeführt. Die Umfrage zeigte Probleme auf, welche die AnwohnerInnen alleine nicht bewältigen konnten und die drohten, das Quartier von der gesamststädtischen Entwicklung zunehmend abzuhängen. Das Umfrageergebnis thematisierte die sozialen Herausforderungen im Gebiet. Viele Befragte bemängelten den negativen Erscheinungszustand des Platzes, wünschten sich die Aufwertung der Grünanlagen und Spielplätze, mehr Angebote für Kinder und Jugendliche und, und, und...

Im Juli 2005 beauftragte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg den gemeinnützigen Verein Kunstwelt e.V., der seit 1998 seinen Sitz am Mehringplatz hat, mit der Umsetzung des Quartiersmanagements am Mehringplatz. Zusammen mit BewohnerInnen und "starken Partnern der Quartiersentwicklung" ermittelt und diskutiert das Vor-Ort-Team seither die wichtigsten Bedarfe, entwickelt Projektideen und bringt diese auf den Weg.

Hierfür stehen im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" Fördermittel von der Europäischen Union, dem Bund und dem Land Berlin zur Verfügung. Weiterführende Informationen über das Programm "Soziale Stadt" erhalten Sie auf dem Dachportal der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt.

Quartiersmanagement in Berlin

RegioStars Award 2013 - Auszeichung der Europäischen Kommission geht an das Berliner Quartiersmanagement 

Der Senator für Stadtentwicklung und Umwelt, Michael Müller, gratuliert anlässlich der Verleihung des RegioStars Award 2013 durch den Kommissar für Regionale Entwicklung der Europäischen Union, Johannes Hahn, herzlich allen im Berliner Quartiersmanagementverfahren zusammenarbeitenden Partnern. Mit der Auszeichnung des Berliner Quartiersmanagements erhält Berlin als erste deutsche Stadt in der Kategorie CityStar des RegioStars Award einen Preis, in dem integrierte Strategien für die Entwicklung benachteiligter städtischer Gebiete ausgezeichnet werden.