Inhalte der Quartiersarbeit

Das Vor-Ort-Team wurde damit beauftragt, eine Vernetzung der Institutionen, lokalen Akteure und AnwohnerInnen zu fördern, um eine nachhaltige Struktur für eine lebendige Nachbarschaft zu gestalten. Eine der wichtigsten, übergeordneten Zielsetzungen ist es, durch die Arbeit des Quartiersmanagements den sozialen Zusammenhalt im Quartier zu stärken.

Die Beteiligung der BewohnerInnen als Experten für ihren Stadtteil ist ein zentraler Gelingensfaktor für die Zielerreichung. Neben öffentlichen Gesprächs- und Diskussionsrunden bieten vor allem die Beteiligungsgremien Quartiersrat und Aktionsfondsjury die Möglichkeit, mitzudiskutieren und mitzuentscheiden, wenn es darum geht, welche Projekte und Aktionen künftig im Quartier umgesetzt werden sollen. Alle Maßnahmen orientieren sich dabei an den zentralen Handlungsfeldern Bildung-Ausbildung-Jugend, Arbeit und Wirtschaft, Nachbarschaft, öffentlicher Raum sowie Beteiligung-Vernetzung-Einbindung der Partner.

Als wichtigste Entwicklungsziele werden seitens des QM erachtet:

  • eine Bildungslandschaft, die als inspirierend, vielseitig und kreativ bezeichnet werden kann, die sowohl Heranwachsende optimal auf ihrem Weg unterstützt und begleitet als auch junge, bildungsorientierte Familien im Quartier anspricht und hält
  • nachbarschaftliche Beziehungen, die als freundlich, harmonisch und wertschätzend bezeichnet werden können
  • eine Erlebnisvielfalt, die durch ihre Lebendigkeit und Attraktivität zum Verweilen einlädt
  • die Einbindung von Akteuren, die sich partnerschaftlich und interessiert für die Entwicklung des Quartiers einsetzen
  • eine Identifikation mit dem Wohnquartier, die "stolz macht" auf den Ort, an dem man lebt und die damit auch ein Verantwortungsgefühl wachsen lässt.

Das QM ist generell sowohl Ansprechpartner für Belange der BewohnerInnen als auch Schnittstelle zu Senat und Bezirk.

 

 

 

Bürgerveranstaltung am Mehringplatz - Was ist noch zu tun?

Foto: M. Hühn

Was muss passieren, damit sich ein Quartier gut entwickelt? Klar ist, dass eine Entwicklung nur dann erfolgreich sein wird, wenn sie im Sinne der Bewohnerinnen und Bewohner erfolgt und wenn sich möglichst alle an der Verbesserung des Lebensumfeldes beteiligen. Um gemeinsam zu diskutieren, welche Strategien und konkreten Maßnahmen das Quartiersmanagement zukünftig umsetzen soll, lud das QM-Team am Donnerstag, den 26. April 2018 zu einer Bürgerveranstaltung in die Begegnungsstätte Mehring-Kiez ein. Knapp 40 Anwohnerinnen und Anwohner, Ralf Hirsch von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, ein Vertreter der Gewobag sowie Jana Nowratzky, die zuständige Gebietskoordinatorin des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg, folgten der Einladung des QMs.

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Vorstellung des IHEK - Bürgerversammlung in der Kiezstube

Am Donnerstag, den 21. September, kamen interessierte Besucherinnen und Besucher zur Bürgerveranstaltung in die Kiezstube. Anlass war die Vorstellung des neuen Integrierten Handlungs- und Entwicklungskonzeptes (IHEK) des Quartiersmanagements. Im IHEK beschreibt das Quartiersmanagement die Situation im Kiez und erläutert, mit welchen Handlungsansätzen und Maßnahmen die Verhältnisse verbessert werden können. Die Bürgerversammlung war gleichzeitig der Auftakt für die Wahlen zum Quartiersrat und zur Aktionsfondsjury. Bis zum 2. November sowie am Wahltag, den 27. November, können die Bewohnerinnen und Bewohner für einen Sitz in einem der beiden Gremien kandidieren.

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