Al DAR e.V. zur Beratung und Betreuung von Familien arabischer Herkunft

Der Verein unterstützt Familien arabischer Herkunft durch Beratung und Hilfestellungen im Alltag, wie beispielsweise Behördengänge, Deutschkurse oder generationsübergreifende Gruppenarbeit. Integration und gegenseitige Toleranz wird im arabisch-deutschen Kulturaustausch gefördert - hier kommen NachbarInnen zusammen und lernen sich kennen.

Als Träger vieler Projekte an verschiedenen Standorten in Berlin liegt ein Schwerpunkt in der Arbeit mit arabischen Frauen und Mädchen. Ein vielfältiges Angebot an Begegnungs- und Ausbildungsmöglichkeiten soll Frauen und Mädchen zu mehr Selbstbewusstsein und Ehrgeiz führen, möglichst ohne dabei in Konflikte mit ihren Familien zu geraten. Entstehen diese dennoch, lernen sie durch individuelle Beratung und Förderung, Familienprobleme konstruktiv anzugehen.

Aber auch Väter finden bei Al DAR Unterstützung. In Gruppenarbeit werden Erziehungskompetenz und Vaterrolle gestärkt und Väter im Prozess der Integration unterstützt.

Kinder lernen u.a. im Projekt AL-Tarieq (der Weg) Konflikte gewaltfrei zu lösen. So fördern z.B. organisierte Musik- und Malkurse das Sozialverhalten. Eltern werden aktiv in die Arbeit mit den Kindern und in ihr Leben im Kiez eingebunden.

Im Quartiersgebiet Mehringplatz bietet Al DAR außerdem Hausaufgabenhilfe für Kinder arabischer Herkunft an. 

Angebote im Kiez: Hausaufgabenbetreuung für Kinder arabischer Herkunft

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Begegnungsstätte Mehring-Kiez

In der Begegnungsstätte im INTIHAUS treffen sich AnwohnerInnen aller Generationen und Kulturen. Die Kombination eines alters- und kulturübergreifenden Angebotes mit einer speziellen Fokussierung auf die älteren Menschen soll dabei die Idee fördern, dass Erfahrungen der älteren Generation und Fähigkeiten der Jüngeren ein gegenseitiges Lernen ermöglichen. Gemeinsame Erlebnisse und Aktionen stehen im Vordergrund. Ein breites Angebot lädt dabei Jung und Alt zum selbstgestalteten Miteinander unter dem Motto „Gemeinsam das Alter (er)leben“ ein.

Die Begegnungsstätte, deren Träger das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ist, kooperiert eng mit einer Vielzahl von Akteuren vor Ort, die die Räumlichkeiten für gemeinsam organisierte Veranstaltungen nutzen.

Wochentags steht die Begegnungsstätte zwischen 11:00 und 18:00 Uhr den BesucherInnen offen. Hier können sie sich bei Kaffee und Kuchen auch außerhalb konkreter Veranstaltungen treffen und austauschen. 

Angebote im Kiez:

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Galilei Grundschule

Die Galilei Grundschule spielt im Mehringplatz Quartier als zentrale Bildungseinrichtung eine große Rolle. 370 Kinder, darunter SchülerInnen aus 28 Nationen wie der Türkei, den USA, Island oder Ländern aus dem arabischen Raum, gehen hier in 16 Lerngruppen in die offene Ganztagsschule. Mit dem Fokus, allen Kindern gerecht zu werden, besuchen hier nicht behinderte und behinderte Kinder gemeinsam den Unterricht. In enger Zusammenarbeit mit der Liebmann Schule ist Sprachförderung dabei ein wichtiger Schwerpunkt und bietet den Kindern mit nichtdeutscher Herkunftssprache die Möglichkeit, dem Unterricht gut folgen zu können und ihre Sprachkompetenz kontinuierlich zu verbessern.

Zahlreiche Projekte und Aktivitäten fördern Kreativität, Selbständigkeit und Verantwortungsgefühl der Kinder: so sorgten z.B. die SchülerInnen dafür, dass auf der vielbefahrenen Friedrichstrasse mit Hilfe des Fördervereins und des Quartiersmanagements am Mehringplatz Geschwindigkeitswarn-lampen angebracht wurden.

Aber auch für eine sichere und möglichst entspannte Lernumgebung wird viel getan: Neben SchülerInnen, die sich freiwillig als Konfliktlotsen aufstellen lassen können, steht ein Team von Schul-SozialarbeiterInnen den Kindern und Eltern mit Rat und Tat zur Seite. Sie helfen u.a. bei Konflikten einzelner SchülerInnen und Gruppen sowie erzieherischen Fragen der Eltern. Der Schule ist die Einbeziehung der Eltern wichtig: im FUN (Familie und Nachbarschaft) Projekt treffen sich Kinder der Schule und deren Familien um z.B. gemeinsam zu spielen, zu basteln oder zu singen. Hier ist Raum und Zeit für Gespräche und ein besseres gegenseitiges Kennenlernen aller Familien.

Neben zahlreichen anderen Aktivitäten und Kooperationen (s. Homepage www.galilei-grundschule.de) können Sie die Kinder immer wieder im Kiez mit kleinen Aufführungen und Projektvorstellungen erleben, so z.B. die Tanzaufführungen beim Fest zur Rückkehr der Viktoriastatue oder beim letzten Sommerfest am Mehringplatz.

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Gangway e.V.

Seit 1990 arbeitet Gangway in seiner Straßensozialarbeit in ganz Berlin mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Verein wird vom Senat und den Bezirksämtern gefördert und durch Spendengelder unterstützt. In 23 Teams gehen MitarbeiterInnen zu öffentlichen Plätzen und in die Straßen, um in Kontakt mit den Jugendlichen zu kommen und bei Bedarf gemeinsam Lösungen für ihre Probleme zu finden. Gangway hilft ihnen beispielsweise bei Behörden- und Ämterangelegenheiten, bei der Arbeitssuche oder vermittelt bei Konflikten in der Schule, mit der Polizei, den Eltern, oder anderen Angehörigen.

Der Schwerpunkt liegt in der direkten Ansprache von einzelnen Jugendlichen, oder selbstgewählten Gruppen, die von den herkömmlichen sozialen Institutionen nicht mehr erreicht werden bzw. erreicht werden wollen, deren Situation aber durch Jugendsozialarbeit verbessert werden kann.

Seit 1990 arbeitet Gangway in seiner Straßensozialarbeit in ganz Berlin mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Der Verein wird vom Senat und den Bezirksämtern gefördert und durch Spendengelder unterstützt. Die MitarbeiterInnen gehen auf die Jugendlichen zu und richten ihr Angebot nach den Bedürfnissen und Interessen der jungen Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren.  Am Mehringplatz werden konkret Ideen von Jugendlichen zum Thema Mode und eigener Stil im Projekt “ MyStyle-Ladies“ aufgenommen und verwirklicht.

Angebote im Kiez:

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Gewobag

Die Gewobag steht für die ganze Vielfalt Berlins und ist eines der führenden Immobilienunternehmen in Deutschland. Ihre Bestände in Berlin und Brandenburg umfassen rund 58.000 Mietwohnungen sowie 1.500 Gewerbeeinheiten. Die Bandbreite reicht vom Stuckaltbau im Gründerzeitviertel über Häuser im Bauhausstil bis hin zum Niedrigenergie-Hochhaus.

Spezielle Serviceleistungen, unter anderem für Senioren, ergänzen das Angebot. Soziale Quartiersentwicklung, Klimaschutz und wirtschaftliche Effizienz sind für die Gewobag bei der Entwicklung zukunftsorientierter Konzepte gleichermaßen wichtig. Die aktive Gestaltung des gesellschaftlich-sozialen Wohnumfeldes ist uns eine Verpflichtung. Verantwortung für ein nachbarschaftliches, tolerantes Zusammenleben übernimmt die Gewobag im Rahmen vieler sozialer Aktivitäten. Dabei bilden soziales Engagement für die Stadt und wirtschaftliches Handeln eine Einheit.Die Gewobag beteiligt sich rund um den Mehringplatz an verschiedenen Projekten und Aktivitäten:

  • Ein Patenprojekt zwischen der Gewobag und der Lernwerkstatt fördert die Bildung im Quartier.
  • Beim jährlichen traditionellen Winter- und Sommerfest auf dem Mehringplatz können sich Bewohner, Gewerbetreibende und Akteure zum gemeinsamen Speisen und nachbarschaftlichen Austausch treffen. Die Gewobagunterstützt die Feste und beteiligt sich mit eigenen Aktionen, um das Miteinander und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt im Kiez zu stärken.
  • Ein fünfköpfiger Mieterbeirat steht BewohnerInnen bei Fragen und Anregungen als Ansprechpartner zur Verfügung und kümmert sich gegenüber der Gewobag um deren Belange.
  • Zur Unterstützung nachbarschaftlicher Aktivitäten stellt die Gewobag Räume für eine „Kiezstube“ zur Verfügung. Die Kiezstube ist Treffpunkt für den Austausch mit Gleichgesinnten aller Generationen und Kulturen, Informationsbörse, Gesellschaftsstube, Hobbyraum und vieles mehr. Die Angebote in der Kiezstube stehen allen BewohnerInnen offen und werden mit dem Kooperationspartner Globale e.V. umgesetzt.

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Die Gewobag am Mehringplatz

Die Globale e.V.

Der 2007 gegründete Verein setzt in seiner Gemeinwesenarbeit einen Schwerpunkt in der Bildungsarbeit von Familien. Die Globale e.V. tritt als Träger verschiedener Kindertagesstätten auf und ist am Mehringplatz u.a. mit der Lernwerkstatt vor Ort. Vom Programm Soziale Stadt gefördert wird hier altersgerecht der Forscher- und Entdeckergeist der Kinder gestärkt. Die Einbeziehung der Eltern als wichtigste Bildungs- und Erziehungspartner spielt dabei eine große Rolle.

Die Globale e.V. betreibt zudem den Geschenkeladen MadaMe – Made am Mehringplatz, in dem von KünstlerInnen und HandwerkerInnen mit Mehringkiez-Bezug gebrauchte Dinge im sogenannten Upcycling eine Verwandlung und damit eine Wiederverwendung finden. Das dazugehörige Café dient als Kieztreffpunkt, Veranstaltungsort z.B. für kleine Konzerte und Lesungen und ist oft Anlaufstelle für in allen Lebenslagen ratsuchende AnwohnerInnen. SozialarbeiterInnen stehen hier mit Rat und Tat zur Seite. Hier werden Probleme ernst- und aufgenommen und unter dem Motto „Nichts ist unmöglich!“ in zielführende Projekte gewandelt.

Einen weiteren wichtigen lokalen Beitrag leistet Die Globale e.V. außerdem mit ihrem wesentlichen Anteil an der Organisation von Stadtteilfesten am Mehringplatz.

Angebote im Kiez: Lernwerkstatt Mehringplatz

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JAM Jugendtreff am Mehringplatz

Der Jugendtreff am Mehringplatz (JAM) in der Lindenstraße 114/116 ist 1997 auf Initiative von Kindern und Jugendlichen aus dem Mehring-Kiez entstanden. Träger des JAM ist der Work-Out e.V., der zusammen mit den Jugendlichen in zwei großen Räumen einen Treffpunkt für vielfältige Aktivitäten geschaffen hat.

In Kooperation mit anderen Organisationen und Institutionen (z.B. Gangway e.V. mit dem MyStyle Projekt, Mobiles Team Kreuzberg, KiJuKuZ, Alte Feuerwache, Ev. Jugendzentrum, Die Wille, KMA Antenne und der Senatsverwaltung für Schule,  Jugend und Familie) bietet der JAM ein breites Angebot für die verschiedenen Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen vor Ort an: Im Jugendcafé und im Mädchen- und Atelierraum werden - überwiegend selbst organisiert - u.a.  Hausaufgabenhilfe und Bewerbungstrainings angeboten. Nähprojekte entstehen und in einem Tonstudio finden kleine Musikproduktionen statt. Computerkurse, Fitnesskurse, Streetdance gehören - neben weiteren Angeboten - ebenso dazu wie Airbrush/Graffitiprojekte und ein Junge-Mütter-Treff. Im Rahmen des Programms Soziale Stadt wurden Mittel zur Neugestaltung der Räume zur Verfügung gestellt.

Außerdem beraten SozialarbeiterInnen in enger Kooperation mit Gangway e.V.  Kinder und Jugendliche bei Problemen in der Familie, im Freundeskreis oder in der Schule. Im Rahmen eines Austauschprogramms werden internationale Begegnungen ermöglicht.

Kontakt: JAM Atelier und JAM Treff, Lindenstraße 114/116 (Zugang über Brandesstraße), Tel.: 0176-638 45 059, Email: goak@gmx.de

Homepage: work-out-berlin.de

Infos zum Programm und den Angeboten des JAM

Jobassistenz Berlin

© DGQ mbH Berlin

Das Projekt Jobassistenz Berlin der DQG mbH verfolgt einen ganzheitlichen und vernetzenden Ansatz, um die Zugangsmöglichkeiten von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu Bildung und in das Berufsleben zu unterstützen und zu verbessern.
Mit den Aspekten Information - Beratung - Unterstützung bei der Suche und Auswahl von Ausbildungen, Qualifizierungen und Lernangeboten, Arbeit und Beschäftigung wird ein Arrangement der individuellen Förderung und Unterstützung der "Hilfe zur Selbsthilfe" vorgehalten.
Die Beratung soll berufs- und bildungsbezogene Entscheidungsprozesse begleiten und helfen, Entscheidungen bewusst und eigenverantwortlich treffen und umsetzen zu können.

Angebote:

  • Individuelle Klärung von beruflichen Orientierungsfragen,
  • Information zu Weiterbildungsmöglichkeiten,
  • lernbezogene Beratung,
  • Informationen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten,
  • Bewerbungshilfen und Information zu Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten,
  • Bewerbungscheck-Beratung (jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat),
  • Sprachstandserhebungen und die Beratung zu Sprachkursen,
  • Beratung zur Umwandlung von Minijobs,
  • Sozial- und Schuldnerberatungen durch externe bezirkliche Partner/innen*,
  • Beratung zu weitergehenden Unterstützungsangeboten.


Kontakt/Infos:
Jobassistenz Friedrichshain-Kreuzberg
Rudi-Dutschke-Str. 5, 10969 Berlin
Anja Ackermann (Beraterin)
Tel.: (030) 536 79 99 50
Mail: a.ackermann@dqg-berlin.de
www.dqg-berlin.de/projekte/jobassistenz-berlin/

Kindergarten Wilhelmstraße 14a

Mit ca. 130 Kindern ist die Kita Wilhelmstraße die größte Einrichtung ihrer Art im Kiez. Ca. 20 ErzieherInnen kümmern sich um die Jüngsten in zehn altersgemischten und integrativen Kleingruppen. Träger ist der Berliner Eigenbetrieb “Kindergärten-City“, der berlinweit derzeit 57 Kindertagesstätten führt.

Ein Focus der Arbeit in der Kita bildet die Sprachförderung. Die Einrichtung ist eine Schwerpunkt-Kita des Projektes „Frühe Chancen“ des Bundesfamilienministeriums, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die sprachliche Bildung von Kleinkindern auf besondere Weise zu fördern. Des Weiteren ist dem Team der Kita eine starke Elternbeteiligung wichtig. Ein regelmäßig stattfindendes Elternfrühstück sowie Elternnachmittage lassen Väter und Mütter am Leben in der Kita teilhaben und bieten zudem die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Austausch mit anderen Eltern.

Der Kindergarten Wilhelmstraße verfügt neben einem großen Garten über eine eigene Küche, in der für die Kinder frisch und ausgewogen gekocht wird. Mit großzügigen Öffnungszeiten von 06:00 bis 17:00 Uhr und kurzen Schließzeiten unterstützt die Kita Eltern darin, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

Eng verbunden mit dem Kiez engagieren sich MitarbeiterInnen im Quartiersrat des Quartiersmanagements am Mehringplatz und im Projekt „Stadtteilmütter“. Neben Kooperationen mit Schulen aus dem Kiez ist die Kita außerdem im Familienbildungsverbund Mehringkiez vernetzt.

Homepage: http://www.kindergaerten-city.de/wilhelmstr-14-a 

KMAntenne

© QM am Mehringplatz

Gemeinsam mit der bezirklichen Jugendförderung Friedrichshain-Kreuzberg betreibt die Kreuzberger Musikalische Aktion e.V. (KMA) das multimediale Kinder- und Jugendzentrum KMAntenne in der Friedrichstraße 2/3.

Ziel der Arbeit der KMAntenne ist die Förderung der medialen, sozialen und kulturellen Kompetenz von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die Förderung multikultureller Prozesse, sozialer und kultureller Integration sowie die Arbeit gegen Rassismus, Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt.

Im Erdgeschoss der Einrichtung befindet sich der „Offene Treff“ mit seinem vielfältigen Angebot für Kinder und Jugendliche.

Neben dem offenen Bereich gibt es in der KMAntenne auch täglich wechselnde Kurse und Workshop-Angebote, die Kinder und Jugendliche kostenlos wahrnehmen können. Angeboten werden z.B. Tanz- und Musikworkshops, Fahrradwerkstatt oder Hausaufgabenhilfe.

Die KMAntenne bietet außerdem Schulklassen aus dem Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg die kostenlose Teilnahme an Projektwochen an, den sogenannten „Schulkursen“. Dort werden beispielsweise in Musikworkshops, oder Videoproduktionen Klassenstrukturen neu gemischt und SchülerInnen wird die Möglichkeit gegeben, in einem außerschulischen Rahmen Neues zu lernen. Ohne Noten und Leistungsdruck werden dabei Stärken entdeckt und gefördert.

Seit knapp 20 Jahren veranstaltet die KMA Antenne außerdem einen Kinderkarneval, der unabhängig, aber parallel zum Karneval der Kulturen stattfindet. Der Karneval beginnt alljährlich mit einem Kostümumzug und klingt mit einem großen Kinderfest im Görlitzer Park aus. Damit alle Kinder an den Angeboten und Aktionen teilnehmen können, ist es seit Anbeginn des Kinderkarnevals Ziel, die Spiel- und Mitmachaktionen kostenlos anzubieten. Dies stellt Jahr für Jahr eine große Herausforderung dar. Spenden, ob durch kleine und größere Geld- und Sachspenden sowie helfende Hände sind daher herzlich willkommen!

Angebote im Kiez:

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Mina – Leben in Vielfalt e.V.

Gefördert von der Aktion Mensch und der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, widmet sich Mina – Leben in Vielfalt e.V.  der Unterstützung und Stärkung von Menschen mit Behinderung und deren Angehörigen.

Ein besonderes Augenmerk gilt dabei Familien mit Zuwanderungsgeschichte. Oft fehlt - u.a. wegen der Sprachbarriere - der Zugang zu Informationen über Fördermöglichkeiten und Hilfen für betroffene Familien. Der Verein Mina hat es sich als Beratungs- und Kontaktstelle zur Aufgabe gemacht, Ratsuchenden in türkischer, arabischer und deutscher Sprache zu helfen und sie mit anderen Menschen, die in ähnlichen Familiensituationen leben, zusammen zu bringen. So etwa in den Selbsthilfegruppen, die sich in den Räumen des Vereins im INTIHAUS (Friedrichstraße 1) treffen. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir stark“ kommt eine Gruppe von Müttern in offener Runde zum Erfahrungsaustausch zusammen, oder um gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie kleine Reisen oder ein Picknick im Park, zu planen.

Neben der Stärkung der Mütter setzt sich Mina e.V. auch für Väter behinderter Kinder ein. Mit dem Programm „Starke Väter – Starke Familie“ will der Verein die Vaterrolle im Umgang mit behinderten Kindern stärken und sie für eine aktive Teilnahme am Erziehungsprozess begeistern. So finden auch die Väter im gegenseitigen Austausch in einer offenen Gruppe Unterstützung. Hier können sie negative und positive Erfahrungen austauschen und oft vorhandenes Schamgefühl abbauen. Gemeinsam geplante und durchgeführte Exkursionen von Vätern mit ihren Kindern festigen die Beziehung zum Kind und machen stark gegen Vorbehalte und Vorurteile.

Großen Anklang findet auch das gemeinsame Theaterspielen. In der Theatergruppe spielen Groß und Klein, Menschen mit und ohne Behinderung, mit großer Begeisterung gemeinsam kleine Stücke.

Der Mina e.V. veranstaltet zudem regelmäßig Fachvorträge bei denen es u.a. um rechtliche Belange oder gesundheitliche Fragen rund um das Thema Menschen mit Behinderung und deren Angehörige geht.

Angebote im Kiez: Mina e.V. Beratungs- und Kontaktstelle für Menschen mit Behinderung und deren Angehörige

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Outreach: Mobile Jugendarbeit und Aufsuchendes Coaching im Kiez

Seit November 2016 ist im "Sozialraum 1" zwischen Mehring- und Moritzplatz das vierköpfige Streetworker-Team von Outreach unterwegs. Für den Schwerpunkt Berufs-Coaching ist Herr Dikmen Ansprechpartner, für die Arbeit mit Menschen mit und ohne Fluchterfahrung ist Frau Fischer-Vukolic verantwortlich. Das Vor-Ort-Büro der Streetworker*innen befindet sich im Integrationshaus (Inti-Haus) in der Friedrichsstraße 1.

Der Arbeitsschwerpunkt des Teams liegt im Berufs-Coaching und der Beratung von 13- bis 25-jährigen Jugendlichen, die mit existentiellen Problemen kämpfen: fehlende Schulabschlüsse, keine Ausbildung, Kriminalität, familiäre Krisen, Drogen. Viele leiden unter Perspektivlosigkeit und Identitätsproblemen: Wer bin ich, wo will ich hin? weiterlesen...

Kontakt:
Mo-Fr, von 15-18 Uhr im Integrationshaus am Mehringplatz (Inti-Haus)
Friedrichstr. 1, 10969 Berlin
Tel.: (030) 25 89 99 46
Handy: 0157 73 42 39 48

Liebmann-Schule

Grundschule mit Förderschwerpunkt Sprache

Eine besondere Schule bereichert das Bildungsangebot im Mehringkiez: in der Liebmann-Grundschule finden SchülerInnen mit einem Förderbedarf Sprache einen Ort, an dem sie die „Welt der Sprache“ als Schlüssel zum Lernen und als Voraussetzung zur Aneignung von Wissen entdecken können. In kleinen Klassen mit 12 Kindern werden die SchülerInnen fachübergreifend und ganzheitlich von in Sprachheilpädagogik ausgebildeten LehrerInnen gefördert und unterrichtet. Zum Angebot gehören dabei sprachtherapeutische Bestandteile, Wahrnehmungsförderung und motorische Übungen. So gehören zur Schule eine eigene Schwimmhalle und ein Psychomotorik-Raum, in dem Bewegung und Wahrnehmung der Kinder intensiv unterstützt werden können.

In die offene Ganztagstagschule in der Friedrichstrasse 13 gehen derzeit circa 120 Kinder aus den unterschiedlichsten Ländern. IntegrationserzieherInnen begleiten die Kinder im Unterricht und bieten zusammen mit den SchulsozialarbeiterInnen auch über den Schultag hinaus ein breites Angebot von Freizeitaktivitäten an. Die Schule kooperiert in vielen Bereichen mit der Galilei-Grundschule, die sich im selben Gebäude befindet. Dazu gehören der gemeinsame Hort, gemeinsam gestaltete Feste oder die Beteiligung an naturwissenschaftlichen Projekten, bei denen z.B. in der Vergangenheit Schmetterlinge von den Kindern gezüchtet wurden.

Homepage: www.liebmann.schule-berlin.net

Pflegestützpunkt Wilhelmstraße 115

Pflegebedürftigkeit tritt oft unvorhergesehen ein. Auf die Betroffenen und ihre Angehörigen kommen viele Fragen und Veränderungen zu. Sie möchten zu Hause wohnen bleiben – welche Hilfen gibt es? Woher bekommen Sie finanzielle Unterstützung? Wie kann Ihre Wohnung an Ihre Bedürfnisse angepasst werden? Welches Hilfsmittel erleichtert den Alltag? Pflegeheim, betreutes Wohnen, Wohngemeinschaft – welche Wohnform ist die passende? Welche Angebote gibt es für Menschen mit Demenz? Was ist eine Vorsorgevollmacht?

Mit all diesen Fragen können sich Pflegebedürftige (aller Altersgruppen) und ihre Angehörigen an den Pflegestützpunkt Wilhelmstraße 115 wenden. Er ist einer von derzeit 29 Beratungsstellen dieser Art in Berlin und steht unter der Trägerschaft des Landes Berlin.

Die MitarbeiterInnen des Pflegestützpunktes informieren, beraten und unterstützen zu allen Fragen rund um das Thema Pflege, Entlastung pflegender Angehöriger, Rehabilitation, soziale Wiedereingliederung, Wohnformen im Alter, Wohnungsanpassung u.v.m..

Notwendige Hilfen werden vermittelt, Finanzierungsfragen geklärt und Sie bekommen Unterstützung bei der Beantragung gesetzlicher Leistungen. Ziel der Arbeit des Pflegestützpunktes ist es, den Verbleib in der eigenen Wohnung -trotz Beeinträchtigung und Pflegebedürftigkeit- so lange wie möglich zu sichern. Bei dem Wunsch, in ein Pflegeheim umzuziehen, bieten die MitarbeiterInnen Beratung und Orientierung auf der Suche nach einem geeigneten Pflegeheimplatz. Der Pflegestützpunkt arbeitet dabei vertraulich, kostenfrei und neutral.

Homepage: www.pflegestuetzpunkteberlin.de
Angebote im Kiez: Hilfe zu allen Fragen rund um das Thema Pflege

Seniorentreff Mehringplatz 5

© QM am Mehringplatz

Der Seniorentreff am Mehringplatz 5 bietet Menschen im Ruhestand neben einem breiten Angebot an Aktivitäten und Beratung einen Ort der Begegnung und lädt seine Gäste im Offenen Treff zum Verweilen und Plaudern ein.

Gemeinsame Mittagessen, Bewegungs- und Gedächtnisübungen und begleitete Ausflüge finden bei den SeniorInnen großen Anklang. Der Seniorentreff arbeitet zudem eng mit der Diakonie Haltestelle zusammen. Die Haltestelle bietet u.a. auch am Mehringplatz 5 stundenweise Betreuung für SeniorInnen mit Demenz, kognitiven Einschränkungen oder psychischen Erkrankungen an. Ehrenamtliche MitarbeiterInnen besuchen im Rahmen einer psychosozialen Beratung die SeniorInnen auf Wunsch auch zu Hause.

Träger des Seniorentreffs ist die Diakonie Kreuzberg, deren MitarbeiterInnen in Sprechstunden außerdem vor Ort kompetente Beratung u.a. über Leistungen der Pflegeversicherung und Rentenfragen anbieten.

Angebote im Kiez: Seniorentreff am Mehringplatz 5

Homepage Diakonie Station Kreuzberg

Homepage Haltestelle

Sinneswandel - Förderung gehörloser und hörgeschädigter Menschen in Berlin gGmbH

Seit 2007 unterstützt die Sinneswandel gGmbH mit ihrem vielfältigen Angebot an Beratungs- und pädagogischen Dienstleistungen gehörlose und hörgeschädigte Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Mit ihrer Arbeit verpflichtet sich Sinneswandel dabei der gesellschaftlichen Gleichberechtigung von gehörlosen und hörenden Menschen.

Sinneswandel ist Teil des Gehörlosenzentrums in der Friedrichstraße 12 und bietet dort von Dienstag bis Freitag einen offenen Kinder- und Jugendtreff mit einer Vielzahl von freizeitpädagogischen Projekten und Angeboten.

In von gehörlosen und hörenden MitarbeiterInnen mit Gebärdensprachkompetenz betreuten Wohngemeinschaften wohnen derzeit 40 gehörlose oder schwerhörige Menschen mit zusätzlicher Behinderung. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit des Betreuten Einzelwohnens. Sinneswandel bietet für diese Menschen Hilfe im Wohnalltag und ein Angebot an gemeinsamen Freizeitaktivitäten.

Ebenfalls zu Sinneswandel gehört das Team von „SprungBRETT“. Die MitarbeiterInnen beraten gehörlose und schwerhörige Menschen (auch mit zusätzlicher Behinderung) in allen Fragen rund um die Themen Übergang Schule-Beruf, berufliche Neuorientierung und Wiedereingliederung sowie zum persönlichen Budget. Zusätzlich zur Beratung bietet „SprungBRETT“ auch individuelle Wege in Ausbildung und Arbeit an (z. B. unterstützte Beschäftigung, Berufswegeplanung, betriebsintegrierte Berufsvorbereitung).

Sinneswandel betreibt darüber hinaus in Charlottenburg-Wilmersdorf die erste inklusive bilinguale Kindertagesstätte, in der durchgängig deutsche Sprache und Deutsche Gebärdensprache (DGS) verwendet werden und ist zuständig für die Betreuung der Hort-Kinder an der Ernst-Adolf-Eschke-Schule.

Angebote im Kiez:

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Interkulturelles Familienzentrum tam.

Seit fast 40 Jahren ist das TAM (Treffpunkt am Mehringplatz) als Anlaufstelle für Familien eine feste Institution im Kiez. In der Wilhelmstrasse 116-117 stehen die Türen mit einem breiten Angebot Familien aller Nationalitäten offen.

Mit dem 2012 neu entstandenen interkulturellen Familienzentrum bietet das TAM verschiedene Angebote für Familien unter einem Dach an. Träger ist das das Diakonische Werk Berlin Stadtmitte e.V. Zum Zentrum gehören der Familientreffpunkt, eine Kita, verschiedenen Gruppenangebote für Eltern und Kinder und eine Sozial- und Familienberatung sowie das Projekt der Stadtteilmütter, die eine wichtige Brückenfunktion zwischen Familien unterschiedlicher Kulturen und sozialer Einrichtungen übernehmen. Ziel ist es, Familien in ihrem Alltag zu unterstützen, die Erziehungs- und Bildungspartnerschaft zwischen Eltern, Kindern und pädagogischen Fachpersonal zu fördern, die Elternkompetenz zu stärken und das Zusammenleben von Familien unterschiedlicher Kulturen in der Region  zu unterstützen. Die Selbst- und Nachbarschaftshilfe soll gestärkt werden, um so der Isolation von Familien besser entgegen wirken zu können.

Herzstück des TAM ist der offene Familientreffpunkt: Hier treffen sich Familien um sich kennen zu lernen, sich auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.

Die Familien - und Sozialberatung unterstützt in Not geratene Familien. SozialarbeiterInnen helfen in vertraulichen und kostenlosen Beratungsstunden bei finanziellen oder sozialen Belastungen. Bei Bedarf wird die Beratung auch anonym oder in Zusammenarbeit mit einer Stadtteilmutter durchgeführt.

Die Stadtteilmütter und Integrationslotsinnen unterstützen Familien bei Fragen rund um die Erziehung und Entwicklung von Kindern, sie begleiten Familien und bauen nachbarschaftliche Netzwerke zusammen mit den Familien auf.

In der interkulturellen Kindertagesstätte des Familienzentrums haben 100 Kinder Platz. Neben ganzheitlicher Persönlichkeitsentwicklung der Kinder bildet der Dialog zwischen Eltern und MitarbeiterInnen eine wichtige Säule der Arbeit.

Ergänzend zum vielfältigen Angebot des TAM gibt es eine Vielzahl von Kursangeboten, wie Sprachkurse, einen Gesprächskreis für alleinerziehende Mütter, Babymassage, Musik, Spiel und Bewegung für Eltern und Kinder und vieles mehr. Mehr dazu auf der Homepage des TAM und der Angebotsseite auf der QM Homepage.

Angebote im Kiez:

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Vielfalt e.V.

Der sozialpädagogische Familienverein Vielfalt e.V.  ist seit 2000 ein anerkannter freier Träger der öffentlichen Jugendhilfe in den Berliner Stadtteilen Friedrichshain-Kreuzberg und Neukölln. Das Vor-Ort-Büro im Quartier befindet sich am Mehringplatz 9.

Den Schwerpunkt seiner Tätigkeit setzt der Verein in der (muttersprachlichen) Begleitung von Familien mit Migrationshintergrund und der Förderung eines Zusammenlebens in Vielfalt. Familien erhalten Hilfe und Beratung u.a. zu Erziehungsfragen. Eltern, Kinder und Jugendliche finden in Krisen, oder bei Sorgen Hilfe und Beratung.

Der Verein bietet ambulante Hilfe zur Erziehung nach dem Kinder – und Jugendhilfegesetz. Zu diesem Angebot zählen aufsuchende Familientherapie, soziale Gruppenarbeit, Erziehungsbeistand, Betreuungshilfe, sozialpädagogische Familienhilfe und intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung.

Als Schwerpunktträger führt Vielfalt e.V. seine Angebote und Projekte überwiegend in enger Kooperation mit Institutionen und Initiativen durch, die in den Bezirken verankert sind.

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