Jeden 1. Montag im Monat: Dinge reparieren im Repair Café

Foto: Bernd Schellenberg

Oft sind es die geliebten Dinge, die irgendwann den Geist aufgeben: der alte Toaster, die Kaffeemaschine, der Mixer oder der Rasierapparat. Die Frage ist: repariert man die Sachen oder wirft man sie weg? Weil der Neukauf oft billiger kommt bzw. sich niemand findet, der oder die das defekte Teil instandsetzen kann, landet es in aller Regel auf dem Müll. Dieses Vorgehen ist ein Grundprinzip modernen Wirtschaftens: die Geräte müssen nach einer gewissen Zeit kaputt gehen und entsorgt werden, damit neue gekauft werden. Es geht aber auch anders, wie das Repair Café in der Kiezstube zeigt.

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Repair Café
Wann? Jeden 1. Montag im Monat ab 15.30 Uhr
Wo? Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin

Einweihung des Bewegungsparcours

Fotos: M. Hühn

Am 21. September 2018 wurde der neue Bewegungsparcours feierlich eingeweiht. Training jeden Montag ab 10 Uhr

Bauch, Beine, Po - das alles geht jetzt im Innenhof der Lindenstraße 110. Seit Juni diesen Jahres stehen dort drei Fitnessgeräte aus rostfreien Stahl, an denen man kostenlos trainieren kann sowie drei Bewegungselemente aus Holz insbesondere für Kinder.

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Ankündigungen

Kochen für und mit Senior*innen

Foto: QM Mehringplatz

Ab sofort wird unter ehrenamtlicher Anleitung des Bewohners und Kochs Carsten Hönig jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat zwischen 10:00 und 13:00 Uhr für und mit Senior*innen aus dem Kiez gekocht und anschließend gemeinsam gegessen. Das Angebot findet in der Kiezstube (Mehringplatz 7) statt und wurde mit Mitteln aus dem Aktionsfonds unterstützt. Für den Einkauf der Lebensmittel wird ein kleiner Selbstkostenbeitrag berechnet. Interessierte können sich gern unter 030 - 252 98 521 informieren und anmelden.

Projektberichte

Sport im Kiez - Bewegungsförderung im Wohnumfeld

Eignen sich zum Drüberhüpfen: Poller am Mehringplatz. (Bild: R. Spaetling)

Sportliche Ideen gesucht!

Eigentlich wissen es alle: Sport ist gesund. Sportlich aktiv zu werden, ist für viele aber mit Hürden verbunden, sei es die kostenpflichtige Mitgliedschaft in einem Sportverein oder der Besuch eines Fitness-Studios.

Sport kann man aber auch ohne großen Aufwand direkt vor der eigenen Tür treiben. Um dafür Anreize zu schaffen, hat das Quartiersmanagement das Projekt "Bewegungsförderung im Wohnumfeld" auf den Weg gebracht. Projektleiter ist Robin Spaetling vom Verein stadtbewegung e.V., der mit ähnlichen Projekten in anderen Berliner Kiezen bereits Erfahrungen gesammelt hat.

Das Projekt gliedert sich in drei Bereiche:

  • Es sollen Anreize im öffentlichen Raum für Bewegung im Alltag gesetzt werden,
  • es werden einfache Umgestaltungen im öffentlichen Raum vorgenommen, die Bewegungsmöglichkeiten schaffen und/oder sichtbarer machen und
  • es werden niedrigschwellige Sport-Angebote für Nachbarinnen und Nachbarn ins Leben gerufen.

Am 27. März traf sich eine kleine Gruppe interessierter Anwohnerinnen und Anwohner im Quartiersbüro, um Strategien und Möglichkeiten auszuloten. Bei dem konstruktiven Brainstorming wurden eine Menge Vorschläge und Ideen ausgetauscht. So könnten auf den Wegen Meter-Angaben, Slalom-Kurse und Kästchen für Hüpfspiele aufgemalt werden. Auf den Hauswänden könnte man z.B. Anleitungen für Rückenübungen anbringen. Im öffentlichen Raum könnten Klimmzugstangen aufgestellt und ein Trimm-Dich-Pfad eingerichtet werden. Damit sich niemand alleine bewegen muss, soll es gemeinsame Sportangebote wie Lauftreffs, Tanzangebote wie Break Dance oder spezielle Sportangebote für Frauen geben.

Angebote ab Juli 2018:

Sport- und Bewegungsangebote drinnen und draußen
Die beiden Angebote sind für alle Niveaus geeignet. Auch ohne Sportkleidung möglich. Kostenlos und unverbindlich. Einfach vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Training ist Teil des Projekts "Bewegungsförderung im Wohnumfeld" des Quartiersmanagements Mehringplatz und wird vom Verein Stadtbewegung e.V. organisiert.

1. Bewegung in der Kiezstube
Datum: Jeden Mittwoch, 16 Uhr
Ort: Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin

2. Sport für alle
Datum: Jeden Donnerstag, 16 Uhr
Ort:Theodor-Wolff-Park, 10969 Berlin

Weitere Infos finden Sie unter https://stadtbewegung.de/bewegungsfoerderung-im-wohnumfeld/

Kontakt:
spaetling@stadtbewegung.de

Rückblick

Einweihung des Bewegungsparcours

Fotos: M. Hühn

Am 21. September 2018 wurde der neue Bewegungsparcours feierlich eingeweiht. Training jeden Montag ab 10 Uhr

Bauch, Beine, Po - das alles geht jetzt im Innenhof der Lindenstraße 110. Seit Juni diesen Jahres stehen dort drei Fitnessgeräte aus rostfreien Stahl, an denen man kostenlos trainieren kann sowie drei Bewegungselemente aus Holz insbesondere für Kinder.

Die Umsetzung des "Bewegungsparcours" folgt dem Bedarf nach mehr strukturellen Angeboten für Bewegung im Wohnumfeld und füllt eine Lücke im Kiez. In mehreren Kiezrundgängen gemeinsam mit VertreterInnen von Bildungseinrichtungen, BewohnerInnen und dem Team des Quartiersmanagements wurde immer wieder festgestellt: Nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene gab es kaum Möglichkeiten, im Kiez Sport zu treiben.

Der Quartiersrat beschloss daraufhin, gut zugängliche Geräte aufzustellen, an denen Kinder und Erwachsene trainieren können. „Da es aber im öffentlichen Raum keine geeignete Flächen gab, sind wir auf die Gewobag zugegangen, um eine Lösung zu finden“, erklärte Quartiersmanagerin Christine Piwek. Die Gewobag zeigte sich offen für die Idee und gemeinsam wurde man im begrünten Innenhof der Lindenstraße 110 fündig. Der Standort weist ideale Bedingungen auf: gut einsehbar, aber nicht an einer Durchgangsstraße gelegen, geringe Schadstoffbelastung der Luft, angenehm ruhige Atmosphäre. Genau der richtige Platz, um sich sportlich zu betätigen!

Nach einer mehrmonatigen Bauphase wurden die sechs Geräte im Juni diesen Jahres aufgestellt.  Unter anderem gibt es einen sog. „Crosstrainer“, an dem man Beine und Arme trainieren kann, ein Gerät für Rücken, Bauch und Hüfte und ein "Fitnessfahrrad".
Zur Eröffnung waren viele Familien aus dem Kiez gekommen. Neben Vertreter*innen des Quartiersrates, des Quartiersmanagements und der Gewobag war auch ein Vertreter der AOK Nordost und zwei Fitnesstrainer*innen anwesend. Die AOK konnte im Vorfeld als Kooperationspartnerin gewonnen werden und wird in den nächsten Monaten die Fitnesstrainerin Samantha Hartmann von der Firma Original Bootcamp finanzieren. Die Firma hat Erfahrung mit gesundheitsorientierten Fitnessangeboten im öffentlichen Raum und bietet diese in mehreren Berliner Bezirken an. Samantha Hartmann wird bis zum Winter einmal pro Woche vor Ort sein und Tipps geben, welche Geräte und Übungen für die Bedürfnisse der Nutzer*innen infrage kommen. Wer Interesse hat, ist herzlich eingeladen vorbei zu kommen, eine Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme gibt es nicht. Angst vor peinlichen Momenten muss auch niemand haben, im Gegenteil: „Es ist egal“, so Hartmann, „wie fit jemand ist. Wichtig ist, sich zu bewegen und etwas für die Gesundheit zu tun.“

Kostenloses Training mit Samantha Hartmann: Immer montags ab 10 Uhr

 

 

Galilei-Grundschule: Hoher Besuch am frühen Morgen

Foto: Galilei-Grundschule

Die Schülerinnen und Schüler der Galilei-Grundschule staunten nicht schlecht, als sie am 13. März morgens zur Mensa kamen. So viele Erwachsene! Grund war der Besuch von Uschi Glas und dem Bundesentwicklungsminister Gerd Müller. Sie unterstützten an diesem Morgen die Ehrenamtlichen von brotZeit, während die rund 100 Kinder wie jeden Morgen vor dem Frühstücksbuffet erschienen. Herr Müller zeigte sich begeistert von diesem Projekt. Ein weiterer aufregender Termin für einige Schülerinnen und Schüler an diesem Tag war die Scheckübergabe von "Deutschland rundet auf". Sie waren zum Fototermin geladen, als die brotZeit-Vorstände Uschi Glas und Dieter Hermann die Spende in Höhe von 300.000 € überreicht bekamen.

Brotzeit e.V. sucht ehrenamtliche Helfer*innen an der Galilei-Grundschule. Weitere Infos im Flyer.

Text: Galilei-Grundschule

Stolpersteine in der Friedrichstraße verlegt

Foto: QM Mehringplatz

Initiiert vom Friedrichshain-Kreuzberg Museum wurden am Dienstag, den 24.07.2018 in Kreuzberg zwölf Stolpersteine für die Familie Merory verlegt, fünf davon vor der Friedrichstraße 1-2. Die meisten Mitglieder  der Familie Merory wurden ab 1938 von den Nazis verfolgt, inhaftiert und umgebracht. Nur wenige überlebten die Nazi-Herrschaft.

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Entwicklungen im Kiez

Stabübergabe der Platzgärtner

Der neue Platzgärtner Carsten Sebold. Foto: M. Hühn

Er war eine Institution im Mehring-Kiez: Heinrich Fust, der sich seit 2012 als Platzgärtner um den Mehringplatz kümmerte. Er sorgte nicht nur dafür, dass die Beete genügend Wasser und Pflege bekamen, sondern war als gute Seele Ansprechpartner für viele Nachbar*innen im Kiez. Vor einigen Wochen ist Heinrich Fust in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und kümmert sich seither um Hund und Kleingarten in Rudow.

Seine Aufgaben hat am 2. Mai Carsten Seebold übernommen. Wie Heinrich Fust sieht sich auch Carsten Seebold "als Person für alles" auf dem Platz, zuständig für die Reinigung der Grünflächen, für die Pflege der Hochbeete und als Ansprechpartner für Anwohner*innen und Besucher*innen.

Finanziert wird der Platzgärtner weiterhin gemeinsam von der Gewobag, dem Bezirksamt, der EB-Group und der AOK.

Heinrich Fust (li.) bekommt von Wolfram Tarras,
Geschäftsführer der Gewobag MB Mieterberatungsgesellschaft,
bei seiner Verabschiedung ein kleines Präsent überreicht.

 

feldfünf: Neue Räume für Projekte

Foto: feldfuenf

Im neugebauten Metropolenhaus gegenüber des Jüdischen Museums Berlin wurden im Erdgeschoss Räume für wechselnde Nutzungen geschaffen. Unter dem Titel "feldfünf – Projekträume" wird dort zukünftig der Dialog zwischen Kunst, Architektur, Design und Alltag gefördert. In Kooperation mit Nachbarschaften, mit lokalen Akteur*innen und internationalen Kulturschaffenden ist feldfünf eine Plattform für prozessbasierte, interkulturelle Projekte und langfristige, kollaborative Ideen.

Kontakt:
feldfünf – Projekträume im Metropolenhaus
Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 7–8
10969 Berlin
Tel: 030 27 97 99 17
info@feldfuenf.berlin
www.feldfuenf.berlin

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Zusammen etwas bewegen - Die Arbeit von Quartiersrat und Aktionsfondsjury

Informieren Sie sich zu den Inhalten der Sitzung des Quartiersrates und der Aktionsfondsjury. Lesen Sie hier mehr...

Ihr ehrenamtliches Engagement ist gefragt!

Auch in diesem Jahr stehen der Aktionsfondsjury des QM Mehringplatz insgesamt wieder 10.000 € zur Verfügung, um Aktionen zu unterstützen, die das ehrenamtliche Engagement der BewohnerInnen im Kiez fördern und die Nachbarschaft stärken. 

Nutzen Sie diese Möglichkeit und bringen Sie sich mit Ihren Ideen in die Gestaltung des Kiezlebens ein. Das QM-Team steht Ihnen bei Fragen selbstverständlich gerne zur Seite. Weitere Informationen finden Sie auch im Merkblatt (PDF).