Eröffnung des Bewegungsparcours

Foto: QM Mehringplatz

Am Freitag, den 10. August wird um 11 Uhr im Innenhofbereich zwischen der Lindenstraße 110 bis 116 der neue Bewegungsparcours eröffnet. In den letzten Monaten wurden insgesamt sechs Bewegungselemente installiert, die langfristig Anreize für sportliche Bewegung an der frischen Luft bieten sollen. Einige Geräte sind speziell für Kinder interessant, die hier ihre Motorik und den Gleichgewichtssinn trainieren können. Die übrigen Geräte richten sich an erwachsene NutzerInnen: an den Geräten kann man vor allem die Ausdauer trainieren.
Der Bewegungsparcours wurde über den Quartiersrat des Quartiersmanagements Mehringplatz gefördert, Projektträgerin ist die Gewobag. Die Realisierung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der AOK Nordost, die in der Anfangsphase Trainer zur Verfügung stellt.

Eröffnung Bewegungsparcours
Wann? Fr, 10.08.2018, 11 Uhr
Wo? Im Innenhofbereich Lindenstr. 110 bis 116, 10969 Berlin

Die neue Kiezstube: ein Raum für gute Nachbarschaft

Bild: M. Hühn

Am Samstag, 30. Juni 2018, wurde nach mehrmonatiger Renovierungspause die Kiezstube am Mehringplatz wiedereröffnet. Den Besucher*innen präsentiert sich ein heller, geräumiger Raum für die Nachbarschaft in weiß und orange, mit vielen Regalen, einer Küchenzeile und einer Spielecke für die Kinder. Die Kiezstube steht, wie in den letzten Jahren, engagierten Bewohner*innen, Initiativen und Einrichtungen des Kiezes für nachbarschaftliche Aktionen zur Verfügung.

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Stabübergabe der Platzgärtner

Der neue Platzgärtner Carsten Sebold. Foto: M. Hühn

Er war eine Institution im Mehring-Kiez: Heinrich Fust, der sich seit 2012 als Platzgärtner um den Mehringplatz kümmerte. Er sorgte nicht nur dafür, dass die Beete genügend Wasser und Pflege bekamen, sondern war als gute Seele Ansprechpartner für viele Nachbar*innen im Kiez. Vor einigen Wochen ist Heinrich Fust in den wohlverdienten Ruhestand gegangen und kümmert sich seither um Hund und Kleingarten in Rudow.

Seine Aufgaben hat am 2. Mai Carsten Seebold übernommen. Wie Heinrich Fust sieht sich auch Carsten Seebold "als Person für alles" auf dem Platz, zuständig für die Reinigung der Grünflächen, für die Pflege der Hochbeete und als Ansprechpartner für Anwohner*innen und Besucher*innen.

Finanziert wird der Platzgärtner weiterhin gemeinsam von der Gewobag, dem Bezirksamt, der EB-Group und der AOK.

Heinrich Fust (li.) bekommt von Wolfram Tarras,
Geschäftsführer der Gewobag MB Mieterberatungsgesellschaft,
bei seiner Verabschiedung ein kleines Präsent überreicht.

 

Feierliches Fastenbrechen im Garten des Inti-Hauses

Foto: M. Hühn

Es war ein beeindruckendes Bild, das sich den Besucherinnen und Besuchern bot: Lange, weiß gedeckte Tischreihen, Lampions und Blumengestecke verwandelten den Interkulturellen Kiezgarten in der Friedrichstraße 1 in einen Festsaal unter freiem Himmel. Zum dritten Mal waren alle Nachbarinnen und Nachbarn zum gemeinsamen Fastenbrechen eingeladen. Im Islam beendet das Fastenbrechen allabendlich das tägliche Fasten während der Ramadan-Zeit. Normalerweise, so Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen in ihrer Begrüßungsrede, werde das Fastenbrechen eher im familiären Kreis begangen. Umso mehr freue es sie, dass so viele Menschen unterschiedlicher Herkunft im Mehringkiez zusammengekommen seien, um das Fasten gemeinsam zu brechen.

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Sport im Kiez - Bewegungsförderung im Wohnumfeld

Eignen sich zum Drüberhüpfen: Poller am Mehringplatz. (Bild: R. Spaetling)

Sportliche Ideen gesucht!

Eigentlich wissen es alle: Sport ist gesund. Sportlich aktiv zu werden, ist für viele aber mit Hürden verbunden, sei es die kostenpflichtige Mitgliedschaft in einem Sportverein oder der Besuch eines Fitness-Studios.

Sport kann man aber auch ohne großen Aufwand direkt vor der eigenen Tür treiben. Um dafür Anreize zu schaffen, hat das Quartiersmanagement das Projekt "Bewegungsförderung im Wohnumfeld" auf den Weg gebracht. Projektleiter ist Robin Spaetling vom Verein stadtbewegung e.V., der mit ähnlichen Projekten in anderen Berliner Kiezen bereits Erfahrungen gesammelt hat.

Das Projekt gliedert sich in drei Bereiche:

  • Es sollen Anreize im öffentlichen Raum für Bewegung im Alltag gesetzt werden,
  • es werden einfache Umgestaltungen im öffentlichen Raum vorgenommen, die Bewegungsmöglichkeiten schaffen und/oder sichtbarer machen und
  • es werden niedrigschwellige Sport-Angebote für Nachbarinnen und Nachbarn ins Leben gerufen.

Am 27. März traf sich eine kleine Gruppe interessierter Anwohnerinnen und Anwohner im Quartiersbüro, um Strategien und Möglichkeiten auszuloten. Bei dem konstruktiven Brainstorming wurden eine Menge Vorschläge und Ideen ausgetauscht. So könnten auf den Wegen Meter-Angaben, Slalom-Kurse und Kästchen für Hüpfspiele aufgemalt werden. Auf den Hauswänden könnte man z.B. Anleitungen für Rückenübungen anbringen. Im öffentlichen Raum könnten Klimmzugstangen aufgestellt und ein Trimm-Dich-Pfad eingerichtet werden. Damit sich niemand alleine bewegen muss, soll es gemeinsame Sportangebote wie Lauftreffs, Tanzangebote wie Break Dance oder spezielle Sportangebote für Frauen geben.

Angebote ab Juli 2018:

Sport- und Bewegungsangebote drinnen und draußen
Die beiden Angebote sind für alle Niveaus geeignet. Auch ohne Sportkleidung möglich. Kostenlos und unverbindlich. Einfach vorbeikommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Training ist Teil des Projekts "Bewegungsförderung im Wohnumfeld" des Quartiersmanagements Mehringplatz und wird vom Verein Stadtbewegung e.V. organisiert.

1. Bewegung in der Kiezstube
Datum: Jeden Mittwoch, 16 Uhr
Ort: Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin

2. Sport für alle
Datum: Jeden Donnerstag, 16 Uhr
Ort:Theodor-Wolff-Park, 10969 Berlin

Weitere Infos finden Sie unter https://stadtbewegung.de/bewegungsfoerderung-im-wohnumfeld/

Kontakt:
spaetling@stadtbewegung.de

Rückblick und Projektberichte

Die Präventionsbeauftragten zu Gast bei der AG Wohnen im Kiez

Polizei informierte Anwohnerinnen und Anwohner bei der AG "Wohnen im Kiez"

Der Versammlungsraum im Quartiersbüro war bis auf den letzten Platz gefüllt: Die AG "Wohnen im Kiez" hatte am 10. Januar 2018 zu einer Informationsveranstaltung zum Thema "Kriminalitäts-Prävention" geladen. Als Experten waren der Präventionsbeauftragte des Polizei-Abschnitts 53, Christian Domke, und sein Kollege Markus Herrmann gekommen, um Fragen der Anwohner*innen zu beantworten und um Sicherheits-Tipps zu geben.

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Entwicklungen im Kiez

Vorfreude auf einen bunten Frühling

(Foto: QM Mehringplatz)

Unter diesem Titel erfolgte im zurückliegenden Herbst die Pflanzung von ca. 8.000 Blumenzwiebeln in der Grünfläche am Mehringplatz, in der Fußgängerzone und in einzelnen Rhododendron-Kübeln. Im Frühjahr 2018 zeigt sich der Erfolg: In Gelb-, Weiß- und Rottönen blühen allerorts Narzissen und Tulpen. Sie sind ein fröhlicher Farbtupfer im Quartier, der den Blick auf sich lenkt und als Fotomotiv nicht nur für die Touristen und Besucher des Kiezes interessant ist.
Der Einkauf der Blumenzwiebeln erfolgt mit der finanziellen Unterstützung durch die Aktionsfondsjury vom Mehringplatz. Haben auch Sie eine Idee für den Kiez und benötigen Sie Geld für den Erwerb von Sachmitteln, dann nutzen Sie die Möglichkeiten, die Ihnen der Aktionsfonds des Programm Soziale Stadt bietet.

Marie-Juchacz-Denkmal eingeweiht

Bild: AWO, MJS

Am 18. August 2017 erfolgte vor gut 200 Gästen die Einweihung des Marie-Juchacz-Denkmals unweit des Mehringplatzes. Mit dem Denkmal soll an die Gründerin der Arbeiterwohlfahrt (AWO) erinnert werden, die als erste Frau in einem Deutschen Parlament gesprochen hat, insbesondere für die Gleichberechtigung der Frauen und das Frauenwahlrecht kämpfte und sich Zeit ihres Lebens für die Grundwerte Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit, Toleranz und Solidarität einsetzte. Das Denkmal wurde vom Bundesverband der AWO und der Marie-Juchacz-Stiftung errichtet.

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"Milieuschutz ist ein scharfes Schwert"

Baustadtrat Florian Schmidt präsentiert Untersuchung zum Milieuschutz. Mehringkiez ist jetzt ebenfalls Soziales Erhaltunggebiet

Steigende Mietpreise und Verdrängung finanziell schwächerer Mieterinnen und Mieter sind ein Dauerthema in den Berliner Innenstadtbezirken. Um die Sozialstruktur im Bezirk zu schützen, hat der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg deshalb besonders betroffene Stadtviertel als sogenannte "Soziale Erhaltungsgebiete" (bzw. Milieuschutzgebiete) ausgewiesen. Als neuntes Gebiet ist nun die Südliche Friedrichstadt dazu gekommen.

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Spiele für alle am Mehringplatz

Spiele zum kostenlosen ausleihen für Jung & Alt
Boccia, Riesen Mikado, Kinder Federball oder Frosch Krokett: Das ist nur eine kleine Auswahl der Spiele und Sportgeräte des Projekts "Draußen aktiv!", die ihr ausleihen könnt. Dazu müsst ihr nur einmalig einen Ausweis ausfüllen. Danach könnt ihr in der Kiezstube die Spiele und Sportgeräte nach Belieben kostenlos ausleihen.

Die Ausleih-Ausweise und die Spiele gibt es in der Kiezstube, Mehringplatz 7, 10969 Berlin

Flyer

Unser Kiez ist BUNT

Street-Art am Mehringplatz © Künstler: Shepard Fairey, Foto: Magdalena Stüve

Das Gebiet rund um den Mehringplatz ist nicht nur vielfältig im Hinblick auf seine Bewohner_innenschaft, auch der öffentliche Raum zeigt an vielen Stellen ein buntes Gesicht.

Neben Pflanzaktionen mit der Nachbarschaft, die die Grünflächen schmücken, findet man an vielen Stellen große und kleine Spuren von Street-Art, einer Kunstform im Öffentlichen Raum. Weiterlesen...

Ihr Engagement ist gefragt

Zusammen etwas bewegen - Die Arbeit von Quartiersrat und Aktionsfondsjury

Informieren Sie sich zu den Inhalten der Sitzung des Quartiersrates und der Aktionsfondsjury. Lesen Sie hier mehr...

Ihr ehrenamtliches Engagement ist gefragt!

Auch in diesem Jahr stehen der Aktionsfondsjury des QM Mehringplatz insgesamt wieder 10.000 € zur Verfügung, um Aktionen zu unterstützen, die das ehrenamtliche Engagement der BewohnerInnen im Kiez fördern und die Nachbarschaft stärken. 

Nutzen Sie diese Möglichkeit und bringen Sie sich mit Ihren Ideen in die Gestaltung des Kiezlebens ein. Das QM-Team steht Ihnen bei Fragen selbstverständlich gerne zur Seite. Weitere Informationen finden Sie auch im Merkblatt (PDF).